Allgemeines zur Bundesrepublik Deutschland
Unterkünfte und Übernachtungen
Reisepass / Visum
Gesetzliche Feiertage
Reiseverkehr - National
Wirtschaftsprofil


Allgemeines zur Bundesrepublik Deutschland



FLÄCHE: 357.022 qkm

BEVÖLKERUNGSZAHL:
83.029.536 (2000)

BEVÖLKERUNGSDICHTE: 232 pro qkm

HAUPTSTADT: Berlin, Einwohner: 3.386.667 (2000)   


GEOGRAPHIE: Deutschland grenzt im Norden an Dänemark, im Westen an die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich, im Süden an die Schweiz und Österreich. Die östlichen Nachbarn der Bundesrepublik sind die Tschechische Republik und Polen. Im Nordwesten bildet die Nordsee eine natürliche Grenze. Die deutsche Ostseeküste erstreckt sich von der dänischen Grenze bis nach Polen.
Von Süden nach Norden kann man drei Landschaftsräume unterscheiden – die Alpen mit dem Alpenvorland, die waldreiche Mittelgebirgszone und die Norddeutsche Tiefebene. Das Rheinland, der Schwarzwald und Bayern sind die traditionellen Urlaubsgebiete im Westen Deutschlands. In Ostdeutschland, besonders in der Mark Brandenburg und in Mecklenburg, gibt es unzählige Seen. Die Tiefebenen gehen in das Hügel- und Bergland der Lausitz und Sachsens über. Das Elbsandsteingebirge südlich von Dresden beeindruckt mit seinen bizarren Felsformationen. Das Erzgebirge ist ein beliebtes Wintersport- und Erholungsgebiet. Im Herzen Deutschlands liegen Thüringen und der Harz, waldreiche Mittelgebirge, in denen man herrlich wandern kann. Zum deutschen Teil der Alpen gehören die Allgäuer Alpen, die Bayerischen Alpen (mit Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, 2.964 m) und die Berchtesgadener Alpen. Charakteristisch für diese Region sind Hochgebirgsformen mit Graten und steil abfallenden Wänden. Das Alpenvorland ist eine weite, hügelige Hochebene, die sich nach Norden und Nordosten zur Donauebene hin erstreckt. Moore, Hügelketten und Seen bestimmen das Landschaftsbild.
Elbe, Oder, Weser, Rhein, Mosel, Donau, Isar, Main und Neckar sind die wichtigsten Flüsse Deutschlands. Der größte natürliche See ist der zwischen der Bundesrepublik, der Schweiz und Österreich gelegene Bodensee.



STAATSFORM: demokratisch-parlamentarischer Bundesstaat seit 1949, Grundgesetz von 1949, zuletzt geändert 1998;
Das Parlament, der Bundestag, hat 603 Abgeordnete. Legislaturperiode: 4 Jahre. Die Zustimmung des Bundesrates, der die einzelnen Länder vertritt, ist für bestimmte Gesetze erforderlich. Er besteht aus 69 ordentlichen Mitgliedern, die von den einzelnen Ländern bestimmt und abberufen werden. Die exekutive Gewalt unterliegt der Bundesregierung, der der Bundeskanzler vorsteht. Jedes Bundesland hat seine eigene Verfassung, Legislative (Landtag) und Regierung und kann somit Gesetze verabschieden, sofern sie nicht unter die Zuständigkeit des Bundes fallen.
Staatsoberhaupt seit 1999 ist Bundespräsident Johannes Rau, Regierungschef seit 1998 ist Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Deutschland ist EU-Mitglied.

SPRACHE: Amtssprache ist Deutsch. Die zahlreichen regionalen Dialekte weichen teilweise stark vom Hochdeutschen ab. Ein Großteil der Bevölkerung spricht Englisch. Im Saarland wird auch Französisch gesprochen. Im Norden von Schleswig-Holstein gibt es eine dänische Minderheit, und Dänisch ist z. T. Schulsprache. In Brandenburg und Sachsen lebt eine sorbische Minderheit, und an rund 50 Schulen ist Sorbisch, eine slawische Sprache, Unterrichtssprache.

RELIGION: 34% evangelisch, 33% römisch-katholisch; jüdische, moslemische sowie andere christliche und nicht-christliche Religionsgemeinschaften.

ORTSZEIT: MEZ (UTC +1); März bis Oktober: MEZ + 1 (UTC +2) - aktuell 22:40 UHR

NETZSPANNUNG: 230 V, 50 Hz


POST- UND FERNMELDEWESEN:    

Telefon: Selbstwählferndienst

Landesvorwahl: 49, Orts- und Ferngespräche sind von Telefonzellen mit Münz- oder Kartentelefon möglich.

Mobiltelefon: GSM 900 und GSM 1800; Die wichtigsten Mobilfunkgesellschaften sind D2 Vodafone und T-Mobile Deutschland sowie E-Plus Mobilfunk und O2 Germany. Roaming-Abkommen mit internationalen Mobilfunkgesellschaften bestehen.

Anmerkung: Seit 1. Februar 2001 ist die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt.

Internet/E-Mail: Internetcafés sind weit verbreitet. In allen Großstädten gibt es Internetzentren. Internetanbieter sind u.a. T-Online (Internet: www.t-online.de), AOL (Internet: www.aol.com), CompuServe (Internet: www.compuserve.com), GMX (Internet: www.gmx.de), Freenet (Internet: www.freenet.de) und NGI (www.ngi.de).



Telegramme: Telekom-Service in ganz Deutschland; Von allen Postämtern können Telegramme weltweit aufgegeben werden.

Post: Briefmarken bekommt man in Postämtern, aus Automaten und in Hotels. In Ferienregionen sind sie oft auch in Souvenirgeschäften und an Kiosken erhältlich. Postlagernde Sendungen sollten folgendermaßen beschriftet werden: Name des Empfängers, Postlagernd, Hauptpostamt, Postleitzahl und Name der Stadt. Postämter öffnen Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr und Sa 08.00-12.00 Uhr. Kleinere Postämter sind oft über Mittag geschlossen.






Unterkünfte und Übernachtungen:

Deutsche Hotelklassifizierung: Seit dem Jahr 1996 gibt es ein bundesweit einheitliches Klassifizierungssystem, das in die fünf international üblichen Sternekategorien eingeteilt ist. Die 19 Mindestkriterien, die mit zunehmender Anzahl der Sterne schärferen Auflagen obliegen, werden durch fakultative Kriterien ergänzt. Das System gilt für alle konzessionierten Beherbergungsbetriebe mit mehr als 8 Betten, also auch für Hotels garni (weitere Informationen s. u.), Gasthöfe und Pensionen.
5 Sterne (Luxus): Alle Zimmer mit Bad/WC; 1 Aufenthaltsraum, 1 Empfangshalle mit Sitzgelegenheiten und 1 Hotelhalle mit Sitzgelegenheiten und Getränkeservice; Rezeption 24 Std. besetzt; Mindestgröße der Zimmer: Einzelzimmer 18 qm, Doppelzimmer 26 qm; mindestens 2 Suiten; Wäsche- und Bügelservice; 24 Std. Roomservice mit Speisenangebot; Bademantel, Hausschuhe und Kosmetikartikel zur freien Benutzung; alle Zimmer mit Minibar, Safe, Telefon, Radio- und TV-Anschluß; 1 Hotelbar; 2 Restaurants; Konferenz- und Bankettmöglichkeit
4 Sterne (First Class): Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC; 1 Aufenthaltsraum und 1 Empfangshalle mit Sitzgelegenheiten; Rezeption 16 Std. besetzt; Mindestgröße der Zimmer: Einzelzimmer 16 qm, Doppelzimmer 22 qm; Wäsche- und Bügelservice; 24 Std. Roomservice; alle Zimmer mit Minibar, Safe, Telefon, Radio- und TV-Anschluß; 1 Hotelbar; 1 Restaurant
3 Sterne (Komfort): Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC; 2 Aufenthaltsräume; Rezeption 12 Std. besetzt; Kreditkarten akzeptiert; Getränkeangebot auf dem Zimmer; Mindestgröße der Zimmer: Einzelzimmer 14 qm, Doppelzimmer 18 qm; alle Zimmer haben Telefon, Radio- und TV-Anschluß; 1 Restaurant
2 Sterne (Standard): 1 Etagenbad pro 10 Betten ohne Dusche/WC, 70% der Zimmer mit Dusche oder Bad/WC; 2 Aufenthaltsräume (z. B. Empfangsbereich und Frühstücksraum); Frühstücksbuffet; Schecks akzeptiert; 70% der Zimmer mit Farb-TV; Mindestgröße der Zimmer: Einzelzimmer 12 qm, Doppelzimmer 16 qm
1 Stern (Tourist): 1 Etagenbad pro 10 Betten ohne Dusche/WC; Rezeption/Empfangsdienst; Waschbecken auf jedem Zimmer; Mindestgröße der Zimmer: Einzelzimmer 8 qm, Doppelzimmer 12 qm


Anmerkung: Die Bundesrepublik Deutschland ist Unterzeichner und Anwender des Schengener Abkommens.


REISEPASS: Allgemein erforderlich, muß noch mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Ausgenommen sind Staatsangehörige folgender Länder:
(a) übrige EU-Länder und Schweiz;
(b) Island, Liechtenstein, Malta, Monaco und San Marino (gültiger Personalausweis ausreichend)

Anmerkung: Staatsangehörige aller Länder, die in der Bundesrepublik Deutschland Arbeit aufnehmen, müssen im Besitz eines gültigen Reisepasses sein.

VISUM: Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
(a) übrige EU-Länder und Schweiz;
(b) EFTA-Länder;
(c) Amerikanische Jungferninseln, Amerikanisch-Samoa, Andorra, Argentinien, Australien (einschließlich Kokos-Inseln, Norfolk-Insel und Weihnachtsinsel), Bermuda, Bolivien, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Chile, Cook-Inseln, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Estland, Guam, Guatemala, Honduras, Hongkong (China), Israel, Japan, Kanada, Korea (Süd), Kroatien, Lettland, Litauen, Macau (China), Malaysia, Malta, Mexiko, Monaco, Neukaledonien, Neuseeland, Nicaragua, Niue, Panama, Paraguay, Polen, Rumänien, San Marino, Singapur, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Uruguay, USA, Vatikanstadt, Venezuela und Zypern;
(d) Staatsangehörige aller nicht aufgeführten Länder, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land besitzen

Visaarten: Einreise-, Transitvisum und Aufenthaltsgenehmigung; Auskünfte erteilt die zuständige konsularische Vertretung.

Visagebühren: Anfragen an die Konsularabteilung der Botschaft

Anmerkung: Staatsangehörige von visumpflichtigen Ländern müssen vor der Einreise in den Schengenraum ein Schengenvisum beantragen. Dies wird nur bei der zuständigen konsularischen Vertretung des Landes, in dem die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hat, ausgestellt. Deshalb werden bei der deutschen Vertretung in Österreich Visa nur mehr in Individualfällen ausgestellt.

Gültigkeitsdauer: Einreisevisum: für ein- und mehrmalige Einreise, bis zu 3 Monaten ohne Erwerbstätigkeit; Flughafentransitvisum: von der Nationalität abhängig, bis zu maximal 5 Tage für ein- oder mehrmalige Einreise; Transitvisum (über Landweg): maximal 5 Aufenthaltstage bei ein- oder mehrmaliger Einreise

Antragstellung: zuständige konsularische Vertretung

Unterlagen: Seit Inkrafttreten des Schengener Abkommens treten nur Individualfälle auf, es gibt deshalb keine einheitliche Regelung. Nähere Angaben erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen.

Bearbeitungszeit: von der Nationalität abhängig, u. U. bis zu 2 Wochen

Aufenthaltsgenehmigung: Visumpflichtige Staatsbürger müssen die Aufenthaltsgenehmigung vorab bei den deutschen Auslandsvertretungen beantragen. Staatsangehörige der unter Visum (a) und (b) aufgeführten Länder müssen beim zuständigen Ausländeramt in Deutschland innerhalb von 3 Monaten nach Einreise eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, wenn sie sich länger als 3 Monate im Land aufhalten möchten.

Arbeitserlaubnis: Antrag muß im Land selber gestellt werden, Voraussetzung ist eine Aufenthaltsgenehmigung. Mit einer Bearbeitungsdauer von 6-10 Wochen muss gerechnet werden, da die Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde eingeholt werden muss. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder sowie der USA gelten Ausnahmeregelungen.






Gesetzliche Feiertage (Stand: 14.02.2005)

2005: 1. Jan. 2005 Neujahr. 6. Jan. Dreikönigsfest [6]. 25. März Karfreitag 28. März Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 5. Mai Christi Himmelfahrt. 16. Mai Pfingstmontag. 26. Mai Fronleichnam [1]. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt [2]. 3. Okt. Tag der deutschen Einheit. 31. Okt. Reformationstag [3]. 1. Nov. Allerheiligen [4]. 16. Nov. Buß- und Bettag [5]. 25./26. Dez. Weihnachten.

2006: 1. Jan. 2006 Neujahr. 6. Jan. Dreikönigsfest [6]. 14. April Karfreitag 17. April Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 25. Mai Christi Himmelfahrt. 5. Juni Pfingstmontag. 15. Juni Fronleichnam [1]. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt [2]. 3. Okt. Tag der deutschen Einheit. 31. Okt. Reformationstag [3]. 1. Nov. Allerheiligen [4]. 22. Nov. Buß- und Bettag [5]. 25./26. Dez. Weihnachten.

2007: 1. Jan. 2007 Neujahr. 6. Jan. Dreikönigsfest [6]. 6. April Karfreitag 9. April Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 17. Mai Christi Himmelfahrt. 528. Mai Pfingstmontag. 7. Juni Fronleichnam [1]. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt [2]. 3. Okt. Tag der deutschen Einheit. 31. Okt. Reformationstag [3]. 1. Nov. Allerheiligen [4]. 21. Nov. Buß- und Bettag [5]. 25./26. Dez. Weihnachten.

Anmerkung: [1] Nur in Baden-Württemberg, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und katholischen Gegenden Sachsens und Thüringens; [2] nur im Saarland und in katholischen Gegenden Bayerns; [3] in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt und in überwiegend evangelischen Gemeinden Thüringens; [4] nur in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Bayern und überwiegend katholischen Gemeinden Thüringens; [5] nur in Sachsen; [6] in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Bayern.






Reiseverkehr - National

Aktueller Hinweis: Die Flutkatastrophe in großen Teilen Ost- und Südostdeutschlands im August 2002 hat in vielen Städten große Zerstörungen angerichtet. Auch der regionale Bahnverkehr in den betroffenen Gebieten wurde stark beeinträchtigt, viele Bahnstrecken, besonders in der Umgebung Dresdens und entlang der Elbe, wurden bis auf weiteres teilweise oder vollständig gesperrt. Reisende in die betroffenen Gebiete im Osten und Südosten Deutschlands sollten sich vor Fahrtantritt unbedingt über die aktuelle Reiselage informieren. Die Deutsche Bahn (Internet: www.bahn.de) gibt im Rahmen ihres Reise-Services rund um die Uhr über Fahrplanänderungen und Streckensperrungen Auskunft (Tel: 11 8 61, gebührenpflichtig). Aktuelle Informationen zu der Lage in allen betroffenen Bundesländern sind auch auf der Internetseite des MDR erhältlich (Internet: www.mdr.de/hochwasser).

FLUGZEUG:
Lufthansa (LH) ist die bekannteste innerdeutsche Fluggesellschaft. Zusätzlich gibt es eine Reihe regionaler Luftverkehrsgesellschaften, die im Auftrag von Lufthansa fliegen. Frankfurt/M. ist der wichtigste Flughafen im innerdeutschen Flugverkehr. Fast alle Flughäfen können von hier aus innerhalb von durchschnittlich 50 Minuten erreicht werden. Neben den großen Flughäfen gibt es im innerdeutschen Flugverkehr noch weitere kleinere Flughäfen. Im Sommer werden Verbindungen durch Bedarfsflugdienste mit festen Abflugzeiten nach Helgoland, Sylt und einigen Ostfriesischen Inseln angeboten. Darüber hinaus stehen auf Anforderung auch Taxiflugdienste zwischen allen Verkehrsflughäfen zur Verfügung.

SCHIFF: Schiffsverkehr auf Flüssen, Seen und an der Küste im Linienverkehr:
(a) auf Donau, Elbe, Main, Mosel, Neckar, Oder, Rhein, Saale und Weser;
(b) von den Ostseehäfen aus entlang der Ostseeküste und zu den Ostseeinseln;
(c) Seebäderdienst von Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg, Wilhelmshaven und weiteren Orten an der Nordseeküste zu den Friesischen Inseln und nach Helgoland;
(d) auf dem Ammersee, Bodensee, Chiemsee, Königssee, Rursee, Starnberger See sowie auf dem Wannsee und dem Müggelsee in Berlin
Autofähren verkehren regelmäßig zwischen verschiedenen Häfen der Ostseeküste im In- und Ausland. Zusätzlich werden Sonderfahrten auf allen befahrbaren Wasserwegen angeboten. Die Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG (Internet: www.k-d.com) bietet Flußkreuzfahrten auf Donau, Elbe, Main, Mosel, Neckar, Rhein und Saar an. Außerdem hat die Gesellschaft Tagestouren auf Rhein und Mosel im Programm. Die Reederei Hapag-Lloyd (Internet: www.hapag-lloyd.de) bietet in den Sommermonaten 7 bis 21tägige Kreuzfahrten auf Donau, Elbe, Main, Mosel, Oder, Peene und Rhein an. Die Stern- und Kreisschiffahrt Reiseflotte GmbH in Berlin (Tel: (030) 536 36 00, Internet: www.sternundkreis.de) bietet rund um Berlin 30 Linien- sowie Ausflugsfahrten an. Der Verbund Vereinigter Schiffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU) mit der Bodensee Schiffsbetriebe GmbH (BSB) und der Schweizerischen Bodensee Schiffahrtsgesellschaft AG (Internet: www.bsb-online.com oder www.bodenseeschifffahrt.de) bieten mit einer Flotte von rund 40 Schiffen im Sommer einen Linienschiffsverkehr, Sonder- und Ausflugsfahrten und einen Autofährverkehr in die Schweiz und nach Österreich an. Bestimmte Ermäßigungen sind erhältlich.

BAHN: Das Streckennetz der Deutschen Bahn (Internet: www.bahn.de) umfaßt ca. 42.000 km. Der bereits begonnene Aufbau eines Schnellbahnnetzes von 3200 km soll bis 2010 abgeschlossen sein. InterCityExpress-, InterCity-, EuroCity- und InterRegio-Linien sind bezüglich Ankunfts- und Abfahrtszeiten weitgehend aufeinander abgestimmt. Durch das InterCity-Netz werden über 50 Städte mit InterCity-Zügen im Stundentakt bedient. Berlin ist mittlerweile vollständig in das IC-/EC- und ICE-Netz eingebunden. Es stehen mehrere InterCity-Linien und eine ICE-Verbindung zur Verfügung, die jeweils im Ein- bis Zwei-Stundentakt verkehren, darunter die Linien Berlin – Frankfurt/M. – Karlsruhe, Berlin – Köln – Basel, Berlin – Frankfurt/M. – München (ICE) sowie Hamburg – Berlin – Dresden mit durchgehender Verbindung nach Prag. Die ICE-Sprinter verkehren nonstop auf folgenden Strecken: Frankfurt/M. – Berlin, Stuttgart – Berlin, Mannheim – Berlin, Frankfurt/M. – Hannover, Wiesbaden – Hannover, Frankfurt/M. – Hamburg, Wiesbaden – Hamburg, Mannheim – Hamburg, Karlsruhe – Hamburg und Frankfurt/M. – München. Es besteht Reservierungspflicht, Inhaber von Jahresnetzkarten können Sprinter ohne Aufpreis benutzen.
Der reservierungspflichtige Business-Zug Metropolitan mit drei bedürfnisorientierten Sitzplatzbereichen (Arbeiten, Ruhe, Unterhaltung) verkehrt täglich zwischen Köln und Hamburg mit Zwischenstops in Düsseldorf und Essen. Der IC Königssee fährt von vielen Städten in Norddeutschland umsteigefrei an den Chiemsee und weiter bis ins Berchtesgadener Land mit Fahrradtransport ab Saisonbeginn Ende März (Reservierung nötig). Der UrlaubsExpress fährt zwischen Dezember und April von Hamburg, Dortmund und Berlin zu Wintersportorten in Österreich, Italien und der Schweiz, zwischen Mai und Oktober von Hamburg, Dortmund, Berlin, Stuttgart und München nach Österreich, Italien und Ungarn.
Die InterRegio-Linien, die schnelle Verbindungen zwischen regionalen Zentren schaffen, verkehren im 2-Stundentakt (Strecken in Westdeutschland) bzw. 2- bis 4-Stundentakt in den fünf neuen Bundesländern. Das Schienennetz der Bahn wird durch zahlreiche regionale Verkehrsgesellschaften ergänzt.
Verpflegung: Alle ICE-/EC-/IC-Züge und viele Schnellzüge im innerdeutschen und internationalen Fernverkehr bieten Zugrestaurants, Buffetwagen oder eine fahrbare Minibar. Schlafwagen: Viele Schlafwagen im internationalen Verkehr sind mit Duschen und Klimaanlagen ausgestattet. Bettplatzreservierungen sollte man im voraus vornehmen. Einige Züge haben Liegewagen. Bei der Sitzplatzreservierung in EuroCity-, InterCity- und InterCityExpress-Zügen sollte man angeben, ob man im Großraum- oder Abteilwagen sitzen möchte. In ICEs stehen Kleinkinderabteile mit Spielzeug und Wickeltischen zur Verfügung (Reservierung im voraus). Eine Fahrradmitnahme ist in ca. 60% der Fernzüge möglich, eine Fahrradkarte und eine Stellplatzreservierung pro Rad werden dafür benötigt. Fahrradverleih: Die DB bietet an ca. 260 Bahnhöfen ihren Kundendienst »Fahrrad am Bahnhof« an. Fahrgäste, die mit der Bahn anreisen, bezahlen eine verbilligte Leihgebühr. Weitere Informationen von der Radfahrer-Hotline der DB (Tel: 01805 / 15 14 15). Bahn&AutoMietwagenService: An allen ICE-Halten und in vielen weiteren Städten stehen Mietwagen am Bahnhof bereit. In 45 Städten sind Autovermieter mit einer eigenen MietwagenStation direkt am Bahnhof vertreten, an über 80 Bahnhöfen ist der MietwagenService im DB-Reisezentrum erhältlich. Bergbahnen: In den bekanntesten Bergregionen kann man mit Drahtseilbahnen, Sesselliften oder Zahnradbahnen fahren.
Detaillierte Informationen über Strecken, Fahrpläne, Fahrpreise und Ermäßigungen erteilen alle DB-Agenturen, örtliche Reisebüros, die Fremdenverkehrsämter sowie die Generalvertretung der Deutschen Bahn AG in Österreich, DB Cargo AG, Bösendorferstraße 2/I, A-1010 Wien, Tel: (004 31) 504 23 54 / 55, Fax: (004 31) 505 96 12 85, E-Mail: Gerold.Buch@db-cargo.at und die Generalvertretung der Deutschen Bahn AG in der Schweiz, DB Reise & Touristik, Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel, Tel: (00 41 61) 690 12 60, Fax: (00 41 61) 690 11 44., E-Mail: Gunter.Baeuerle@bahn.de.

Nachfolgend die wichtigsten Fahrkarten und Ermäßigungen. Einige dieser Karten sind nur in Deutschland erhältlich. Für EuroCity- und InterCity-Züge wird ein besonderer Zuschlag erhoben. FD- und D-Züge halten auch an Bahnhöfen kleinerer Städte. Für diese Züge wird kein Zuschlag erhoben.

Plan&Spar: Bis zu 40% Ermäßigung auf den normalen Sparpreis, bei einer möglichst frühen Buchung und/oder wenn eine Nacht von Samstag auf Sonntag dazwischen liegt (Wochenendbindung)

Gruppe&Spar: Bei Gruppen ab 6 Personen gewährt die Bahn Ermäßigungen von 50%, bei Buchungen bis 14 Tage vor Reisebeginn sogar 70% auf den Normalpreis. Dieses Angebot kann genutzt werden, wenn sich die Gruppe beim Kauf der Fahrkarte für eine bestimmte Zugverbindung an einem bestimmten Tag entscheidet. Gruppe&Spar-Preise gibt es solange der Vorrat reicht.

Euro Domino: EURO DOMINO-Netzfahrscheine, die eine flexible Reiseplanung ermöglichen, gibt es für insgesamt 28 europäische Bahnen und eine Schifffahrtslinie. Sie gilt an drei bis acht frei wählbaren Tagen innerhalb eines Monats. Die Anfahrt in Deutschland und der Transit durch andere Länder sind um 25% ermäßigt. Kinder zwischen 4-11 Jahren bezahlen die Hälfte. In Zügen mit obligatorischer Sitzplatzreservierung muß eine geringe Reservierungsgebühr entrichtet werden. Für Liege- und Schlafwagen gelten die normalen Zuschläge.

InterRail: für Jugendliche bis einschließlich 25 Jahre (InterRail -26) sowie für Erwachsene ab 26 Jahre (InterRail 26+); Europa wurde in acht Zonen von A bis H aufgeteilt, der InterRail-Pass wird für eine oder mehrere Zonen ausgestellt. Der Pass für eine Zone ist 12 oder 22 Tage gültig, für Zwei- und Mehr-Zonen-Kombinationen einen Monat von jedem beliebigen Tag an. Der InterRail-Paß ist nur für die 2. Klasse erhältlich und berechtigt nicht zur Benutzung bestimmter Schnellzüge bzw. erfordert einen Preisaufschlag.

BahnCard: Ermöglicht ein Jahr lang Fahrten mit 25% Ermäßigung wahlweise in der 1. oder 2. Klasse auf fast allen Strecken der Deutschen Bahn. Zusätzlich zur BahnCard gibt es Ermäßigungen für Ehepaare und Familien.

RailPlus: BahnCard-Inhaber erhalten gegen einen Aufpreis von ¤ 15 bei Reisen in 28 europäische Länder 25% Ermäßigung auf den gewöhnlichen Fahrpreis der Auslandsstrecke.

TEE Rail Alliance:
Die TEE Rail Alliance ist eine Kooperation der Deutschen Bahn [DB], den Schweizerischen Bundesbahnen [SBB] und der Österreichischen Bundesbahnen [ÖBB]. Die drei nationalen Kundenkarten dieser Bahnen (BahnCard, VORTEILScard oder Halbtax Abonnement) wurden mit Einführung des neuen Preissystems bei der DB auch für Reisen in die Allianz-Länder aufgewertet. Gegen Vorlage einer dieser Karten erhalten die DB-Kunden für eine grenzüberschreitende Reise 25% Rabatt auf den deutschen, österreichischen und schweizerischen Strecken. Und dies auf Normalpreis, Plan&Spar Europa für Österreich oder Schweiz und auf den Mitfahrer-Rabatt.

Schönes-Wochenende-Ticket: Für ¤ 28 können bis zu fünf Personen am Samstag oder sonntag von 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages beliebig viele Fahrten machen. Das Angebot gilt außerhalb von Verkehrsverbünden in allen Nahverkehrszügen der DB AG (S-Bahn, RB, RE, IRE) sowie in vielen Verkehrsverbünden und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen gemäß der dortigen Regelung in der 2. Klasse.

BUS/PKW: Deutschland verfügt über ein hochmodernes Autobahnnetz von rund 11.000 km. Die Benutzung ist bislang gebührenfrei, die Einführung einer Straßengebühr für Autobahnen und Bundesstraßen ist jedoch im Gespräch. Das Gesamtstraßennetz umfaßt rund 630.000 km. Bleifreies Benzin ist an jeder Tankstelle erhältlich. Der Pannendienst des Allgemeinen Deutschen Automobil Clubs (ADAC) (Internet: www.adac.de) leistet Hilfe rund um die Uhr in ganz Deutschland, in den neuen Bundesländern sind darüber hinaus der Auto Club Europa (ACE) und der Allgemeine Deutsche Motorsportverband (ADMV) zuständig.
Die ADAC-Pannenhilfe und der ADAC-Notruf sind bundesweit einheitlich unter der Rufnummer (0180) 2 22 22 22 (gebührenpflichtig), für Mobilfunk (alle Netze) ohne Vorwahl unter 22 22 22 erreichbar. Der ADAC unterhält außerdem einen Hubschrauber-Notdienst. Die Hilfeleistungen stehen Mitgliedern dieser und ähnlicher Organisationen kostenlos zur Verfügung, die Materialkosten sind jedoch zu erstatten. An Autobahnen stehen Notrufsäulen zur Verfügung. Bei Anrufen sollte ausdrücklich die »Straßenwachthilfe« verlangt werden. Für den Polizeinotruf und die Unfallrettung wählt man die Rufnummer 110 oder 112 (Feuerwehr). Ein telefonischer Info-Service mit aktuellen Informationen zu Staus, Straßenzustand, Baustellen usw. steht unter der Rufnummer (0180) 510 11 12 (gebührenpflichtig) zur Verfügung. Genaue Auskünfte über Tankstellen, Raststätten und Motels an den Autobahnen finden Sie im Internet unter www.tank.rast.de.

Fernbus:
Autobuslinien der Omnibus-Verkehrsgesellschaft Bahn/Post und anderer Unternehmen ergänzen den Schienenverkehr. Die Busse fahren hauptsächlich in Dörfer und Kleinstädte, die nicht an das Bahnnetz angeschlossen sind. Es gibt nur wenige Langstreckenbusse. Eurolines-Busse der Deutschen Touring GmbH (Internet: www.deutsche-touring.com) bietet Liniendienste auf touristisch interessanten Strecken, z. B. der Romantischen Straße (Wiesbaden/Frankfurt/M. – München/Füssen) und der Burgenstraße (Mannheim/Heidelberg – Rothenburg o. d. T. – Nürnberg).

Taxis: stehen überall zur Verfügung. Es werden Wartegebühren und andere Zuschläge verlangt. Alle Taxis haben Taxameter.

Mietwagen: Firmen wie Autohansa, Avis, Europa Service, Hertz, Sixt-Budget, Severin & Co, SU InterRent verleihen Kraftfahrzeuge für einen Mindestzeitraum von 24 Stunden. Buchungsbüros stehen an allen Flughäfen, in Städten und an über 40 Bahnhöfen zur Verfügung. Die Preise richten sich nach dem Wagentyp. Mehrwertsteuer in Höhe von 16% kommt hinzu. In den größeren Städten kann man auch Wagen mit Chauffeur mieten. Auf Anfrage wird ein Wagen am Flughafen, Bahnhof oder Hotel bereitgestellt. Treibstoff kann an Tankstellen nicht immer mit Kreditkarte bezahlt werden. Mehrere Fluggesellschaften (einschließlich Lufthansa) bieten »Flydrive« an. Weitere Auskünfte erteilt die Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. (Internet: www.dzt.de).

Automobil-Clubs:
Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) aus München (Internet: www.adac.de) und der Frankfurter Automobilclub von Deutschland (AvD) (Internet: www.avd.de) haben Informationsschalter an den wichtigsten Grenzübergängen und Geschäftsstellen und Vertretungen in allen größeren Städten. Mitgliedern angeschlossener ausländischer Automobil-Clubs wird technische Hilfe geleistet. Landkarten und Reiseführer können in den Büros der Organisationen erworben werden. Auch Schneeketten können gemietet werden. Der ADAC-Reiseruf benachrichtigt Autofahrer in Notfällen mit Radiodurchsagen. Auf allen Sendern werden ganzjährig Straßenverkehrsberichte ausgestrahlt.

Verkehrsbestimmungen: Die Verkehrszeichen sind den internationalen Zeichen angepaßt.
Höchstgeschwindigkeiten: Innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften: 100 km/h; Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen: 130 km/h, jedoch kein generelles Tempolimit. Für Pkw mit Anhänger (z.B. Wohnwagen) gilt auf Straßen und Autobahnen höchstens 80 km/h. In Ostdeutschland ist das Tempolimit auf Autobahnen seit dem 1. Jan. 1993 offiziell aufgehoben, regionale Geschwindigkeitsbegrenzungen sind ausgeschildert. Kinder unter 4 Jahren müssen im Kindersitz, Kinder bis 12 Jahren auf einem Kindersitzkissen auf dem Rücksitz Platz nehmen, und dürfen nicht auf dem Vordersitz mitgenommen werden. Anschnallpflicht besteht auf Vorder- und Rücksitz. Es besteht Helmpflicht für Motorradfahrer. Es empfiehlt sich, stets für einen vollen Tank zu sorgen. Wer mit leerem Tank auf der Autobahn liegenbleibt, kann gebührenpflichtig abgeschleppt und bestraft werden. Warndreieck und Verbandskasten müssen mitgeführt werden.
Promillegrenze: 0,5‰;
Anmerkung: Seit 1. Februar 2001 ist die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt.
Unterlagen: Nationaler oder internationaler Führerschein und nationale oder internationale Zulassung sind ein Jahr gültig. Eine Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Mitnahme der Internationalen Grünen Versicherungskarte wird empfohlen. Ohne diese Karte kann man in Deutschland nur den gesetzlichen Mindestversicherungsschutz in Anspruch nehmen, durch die Grüne Karte wird dieser zur Höhe des eigenen Versicherungsschutzes aufgestuft.

STADTVERKEHR: In allen Städten gibt es ausgezeichnete öffentliche Verkehrsmittel. In den Großstädten verkehren auch Straßen-, U- und S-Bahnen sowie Vorortzüge. Tages- und Sammelkarten können im voraus gekauft werden. In vielen Großstädten kauft man die jeweils benötigten Fahrkarten vor dem Betreten des Busses, der Straßen-, U- oder S-Bahn an Automaten an den Haltestellen. Sehr viele öffentliche Verkehrsmittel sind schaffnerlos. Es gibt aber regelmäßige Fahrscheinkontrollen, und Fahrgäste ohne gültige Fahrkarte müssen in der Regel auf der Stelle eine Strafe bezahlen. Zahlreiche Fahrpläne und Broschüren stehen dem Reisenden zur Verfügung.

Berlin: Das Berliner Nahverkehrssystem ist ausgezeichnet und umfaßt ein ausgedehntes Buslinien- sowie U- und S-Bahnnetz, das durch die Regionalbahn der Deutschen Bahn AG, die Straßenbahn im Ostteil der Stadt sowie die Fährschiffe der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) (Internet: www.bvg.de) und die Ost-Berliner Stern- und Kreisschiffahrt (im Linienverkehr) ergänzt wird. Mit der Tageskarte (bis 03.00 Uhr des folgenden Tages gültig) kann man beliebig viele Fahrten auf dem gesamten Buslinien-, U- und S-Bahnnetz sowie der BVG-Schiffslinie unternehmen. Ausgenommen sind die BVG-Ausflugsbuslinien. Mit der Kombi-Tageskarte hat man freie Fahrt mit U- und S-Bahn, Bus und den Schiffen der Kreis- und Sternschiffahrt. Die 30-Stunden-Gruppenkarte ermöglicht bis zu zwei Erwachsenen mit maximal drei Kindern Fahrten in Bussen und Bahnen der Region. Mit den regulären Linienbussen 100 und 200 (das auch den neueren Teil Berlins einschließt) kann man eine Stadtrundfahrt vom Bahnhof Zoo durch die gesamte Innenstadt vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten bis zum Bezirk Prenzlauer Berg unternehmen. Weitere Informationen von den Informationsstellen der BVG.






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Wirtschaftsprofil

WIRTSCHAFT: Die Bundesrepublik Deutschland ist ein hochentwickeltes, stark in die Weltwirtschaft integriertes Industrieland, sie ist zweitgrößte Handelsnation und hat nach Japan und den USA das drittgrößte Wirtschaftsvolumen. Die Bevölkerung der alten Bundesländer genießt eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen in Europa. Die vier wichtigsten Branchen der Industrie sind die chemische Industrie, die Automobilherstellung, der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Von großer Bedeutung ist auch der schnellwachsende High-Tech-Sektor, d. h. Computer- und Biotechnologie, Informatik und Medien. Deutschland ist abhängig von Rohstoffimporten, ein Drittel des Energiebedarfes wird durch in Kernkraftwerken erzeugten Strom gedeckt. Der Ausstieg aus der Atomenergienutzung wurde im April 2002 durch ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Die wichtigsten Bodenschätze sind Stein- und Braunkohle sowie Kali- und Steinsalz. Trotz des hohen Selbstversorgungsgrades im Agrarsektor müssen aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte auch landwirtschaftliche Erzeugnisse importiert werden. Hauptanbauprodukte sind Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Hopfen und Wein. Hauptexportgüter der deutschen Wirtschaft sind Fahrzeuge, Maschinen, chemische und elektrotechnische Erzeugnisse, Textilwaren und Bekleidung. Die wichtigsten Handelspartner sind die EU-Partnerländer, die USA, die Schweiz und Japan. Deutschland steht vor der schwierigen Aufgabe, die Wirtschaft weiter an die Bedingungen der Globalisierung anzupassen und die hohe Arbeitslosigkeit abzubauen. Außerdem müssen die nach wie vor bestehenden ökonomischen und sozialen Spannungen zwischen Ost und West überwunden werden. Investitionen in den fünf neuen Bundesländern beschränkten sich vorwiegend auf die Bereiche Medien, Werbung und den Dienstleistungssektor. Trotz der inzwischen vollzogenen grundlegenden Modernisierung, nach der die Industriebetriebe in Ostdeutschland nun wettbewerbsfähig sind, wird es jedoch noch einige Zeit dauern, bis die ostdeutsche Wirtschaft einen wirklichen Aufschwung erlebt. Die landwirtschaftlichen Betriebe in den neuen Bundesländern haben ebenfalls mittlerweile die Anpassung an die Marktbedingungen der Europäischen Union weitgehend erreicht, so daß die Produktivität kaum noch hinter der westdeutscher Betriebe zurückbleibt. Sowohl die Kosten der Wiedervereinigung als auch die Arbeitslosenrate, die bei 10,5% liegt, lassen Schwachstellen in der deutschen Wirtschaft erkennen. Probleme bereiten in erster Linie die Inflexibilität des Arbeitsmarktes, der riesige öffentliche Sektor sowie mangelnde Investitionen in neue Technologien. Im Tourismusbereich konnte Deutschland 1999 rund 35,7 Mio. Auslandsgästeübernachtungen verzeichnen, die Deviseneinnahmen beliefen sich auf 15,6 Mrd. Euro. Bayern ist weiterhin beliebtestes Reiseziel und München wichtigste Fremdenverkehrsstadt. Der Tourismus erbringt rund 8% des Bruttoinlandsproduktes und bietet etwa 2,8 Mio. Arbeitsplätze.

GESCHÄFTSVERKEHR: Geschäftliche Termine sollten lange im voraus vereinbart und strikt eingehalten werden. In vielen Unternehmen ist freitags früher Büroschluß. Auf Pünktlichkeit wird großen Wert gelegt.

Kontaktadressen: Österreichische Handelsdelegation, Stauffenbergstr. 1, 10785 Berlin, Tel: (030) 257 57 50, Fax: (030) 25 75 75 75, E-Mail: berlin@wko.at, Internet: www.oesterreich.org, Zweigstellen in Dresden, Frankfurt/M. und München;

Handelskammer Deutschland-Schweiz, Tödistraße 16, CH-8002 Zürich, Tel: +41 1/283 61 61, Fax: +41 1/283 61 00, Internet: www.handelskammer-d-ch.ch;

Vereinigung Schweizerischer Unternehmen in Deutschland (VSUD), Gellertstrasse 18, CH-4052 Basel. Tel: +41 61/ 375 95 00, Fax: +41 61/ 375 95 01, E-Mail: info@vsud.ch, Internet: www.vsud.ch;
Repräsentanzen der VSUD in Deutschland: Katharina-Heinroth-Ufer 1, D-10787 Berlin, Tel: (030) 25 46 58 00;
Riemannstraße 41, D-53125 Bonn, Tel: (0228) 25 70 35;

Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (Dachverband der insgesamt 83 Industrie- und Handelskammern), Breite Straße 29, D-10178 Berlin, Tel: (030) 20 30 80, Fax: (030) 203 08 10 00, E-Mail: dihk@berlin.dihk.de, Internet: www.ihk.de;

Deutsche Handelskammer in Österreich, Wiedner Hauptstraße 142, A-1050 Wien, Tel: +43 1/ 545 14 17, Fax: +43 1/ 545 22 59, E-Mail: office@dhk.at, Internet: www.dhk.at

KONFERENZEN/TAGUNGEN: Deutschland ist eine der wichtigsten Kongressdestinationen. Tagungsstätten bieten modernste Konferenzeinrichtungen. Weitere Informationen auf Anfrage beim German Convention Bureau e.V. (GCB), dem die führenden deutschen Kongressstädte sowie Hotels, Kongresszentren, Verkehrsträger, Reiseveranstalter, Verkehrsvereine und Messegesellschaften in allen 16 Bundesländern angehören. Adresse: Münchener Straße 48, D-60329 Frankfurt/M, Tel: (069) 242 93 00, Fax: (069) 24 29 30 26, E-Mail: info@gcb.de, Internet: www.gcb.de

Anmerkung: Außer in Berlin, Leipzig (Standort der alljährlichen Leipziger Messe) und Dresden gibt es in Ostdeutschland gegenwärtig nur wenige Konferenzzentren. Zahlreiche Neubau- und Modernisierungsprojekte sind derzeit in Arbeit, um Angebot und Standard der ostdeutschen Tagungsstätten dem internationalen Niveau anzupassen. Auskünfte beim German Convention Bureau e.V. oder von der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V.