Die deutschen Inseln

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Auf die Insel, fertig, los!

Amrum – kleine Insel, große Freiheit!

Das Meer hat es mit der Insel gut gemeint und ihr einen riesigen Badestrand, den „Kniepsand“ zu Füßen gelegt. Die über 10 qkm große Sandkiste schützt die Insel vor Sturmfluten. Wo früher Schiffe strandeten und Strandräuber ihr Unwesen trieben, treiben sich heute Badegäste 'rum – sehr zur Freude der Insulaner. Mit der Strandräuberei war es vorbei, nachdem man 1875 den Leuchtturm errichtete. Er warnte vorbeifahrende Schiffe durch sein Licht. Mit den klassischen Farben rot/weiß – selbstverständlich gestreift - hat sich das Feuer schnell zum Wahrzeichen der Insel gemausert. Es ist mit 63 m Gesamthöhe ja auch nicht zu übersehen und ist das höchste Leuchtfeuer an der Nordseeküste. Hoch her geht es auch in den Amrumer Dünen, die sich durch Wind- und Wettereinwirkung im steten Wandel befinden. Hier brüten rund zehntausend Seevögel. Nicht zu überhören! Wer es ruhiger mag, wandert durch Wald oder Heideflächen, die sich fast über die gesamte Insel ziehen, oder erfreut sich an dem Wechselspiel der Gezeiten am Wattenmeer. In den Dörfern findet man noch viele reetgedeckte Friesenhäuser mit beschaulichen Blumengärten. Einige sind zu Restaurants oder Cafés umgestaltet. Die Insel ist das ganze Jahr über eine Reise wert. Stille und Einsamkeit im Winter, Wind und Wetter im Herbst oder die Rückkehr der heimischen Vogelscharen im Frühjahr ziehen nicht nur Individualisten an.

Hier kann man sich schon mal im Sande verlaufen…

Der »Kniepsand« ist das Naturwunder der Insel, unbezahlbar als Schutzwall gegen die Sturmflutbrandung – eine Landschaft der leuchtenden Leere, ein Spielfeld für stiebende Sandschlieren und wandernde Wolkenschatten. Der Kniep ist einer der größten Strände Europas und bildet einen unerschöpflichen Freiheitsraum für Mensch und Natur.
Treibholz liegt am Strand und so entstehen jedes Jahr die eigenartigen Strandbuden, die Sommergäste hier errichten, bis dann Novemberstürme über die kleinen Kunstwerke dahingehen und die Nordsee sich ihr Gut wieder zurückholt.
Und dann der Wind, der ewige Wind, der ständig von Westen weht – der Wind ist unsere Sonne und viel gesünder als diese.

Im auf und ab der Dünen.

Auch die Dünen sind ein Geschenk des Meeres. Vor etwa tausend Jahren wanderte der Seesand über die halbe Insel hin und begrub alles, was im Weg lag – die Grabkammern aus mächtigen Findlingen, die Hügelgräber der Bronzezeit und die Wohnplätze der Wikinger. Und noch immer sind die Dünen eine ruhelose Landschaft. Hügel werden weggeweht und bauen sich andernorts zu Wanderdünen auf, die dann auf dunkle Heide- und Waldflächen stoßen – Amrum ist mit rund 200 Hektar die waldreichste Nordseeinsel.

Insel der Seevögel!

Über allem schweben und rufen in der Brutzeit die Seevögel – Rund zehntausend Brutpaare verschiedener Seevogelarten – Möwen, Seeschwalben, Eiderenten, Brandgänse, Austernfischer, Säbelschnäbler, Sandregenpfeifer und andere – füllen die Luft und Landschaft mit Leben, mit dem Hin und Her ihrer Flüge und unentwegten Rufen. Im Frühjahr und Spätsommer ziehen Hunderdtausende von Zugvögeln über Insel und Watt, steigen wolkengleich auf und fallen nach eindrucksvollen Flugspielen wieder ein. Das unterscheidet Amrum von so vielen Urlaubsgebieten: Hier ist die Natur noch in Ordnung! Davon zeugen auch die Seehunde und über tausend Robben, die im Seegebiet rund um Amrum leben.

Wohnen auf Amrum: Natürlich unter Reet!

Wie mancherorts, waren es auch auf Amrum überwiegend Auswärtige, die den Reiz des Friesenhauses entdeckten, einen Großteil von den Insulanern erwarben und so dafür sorgten, dass sich eine Vielzahl alter Häuser erhalten konnte.
Inzwischen haben auch die Insulaner erkannt, dass »Gemütlichkeit« und »Wohnen unter Reet« Argumente sind, die auch in schwierigen Vermietungszeiten für zufrieden stellende Buchungen sorgen – sicher ein Grund dafür, das wieder zunehmend im “Friesenstil” gebaut wird.

Das Watt: Hier atmet das Meer.

Die Dörfer Amrums liegen allesamt an der Ostseite der Insel und grenzen an das Wattenmeer. Hier atmet das Meer. Bei Ebbe tauchen Buhnen, feuchtglänzende Schlick- und gelbe Sandwatten auf, und die Inseln Amrum und Föhr wachsen zusammen. Im Sommer bewegen sich Menschengruppen, geleitet von einem erfahrenen Wattenführer zur Nachbarinsel bis dann die Flut zurückkehrt, die Priele sich verbreitern, Boote wieder aufschwimmen und tausende nahrungssuchende Seevögel aus dem Watt vertrieben werden – ein ewiges Hin und Her im Wechsel der Gezeiten.

Auf die Gesundheit!

Das Inselklima wirkt gesundheitsfördernd auf den menschlichen Organismus ein. Das wesentlichste Merkmal des Inselklimas ist der Wind, der in wechselnden Stärken vorwiegend von Westen her über die Insel bläst und für den Salzgehalt und die Reinheit der Luft sorgt, wobei der menschliche Körper auf verschiedene Weise positiv beeinflusst wir. Der bekannt Mediziner Professor Häberlin, hat einmal gesagt: “Der Wind ist unser Sonne” und damit die positiven Eigenschaften des Windes zum Ausdruck gebracht.

Aktiver Inselurlaub!

Amrum bietet neben Ruhe und Erholung jede Menge Möglichkeiten zu einem aktiven Urlaub: Wer davonlaufen will, dem liegen Laufwege durch Wald, Heide und Dünenlandschaften in reiner, gesunder Luft zu Füßen. Da kann man ganz schön ins Schwitzen kommen. Gut das die Nordsee für Abkühlung sorgt! Einfach in die Brandung springen und mal abtauchen, oder auf den Surfbrettern, die die Welt bedeuten Wind und Wellen trotzen – da ist für jeden etwas dabei.

Mit freundlicher Unterstützung von der AmrumTouristik
http://www.amrum.de