Die deutschen Inseln

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Sylt, Deutschlands bekannteste und beliebteste Ferieninsel

Strand auf SyltDie Artenvielfalt ist unumstritten, Playboys, Snobs, Spinner, Künstler, Familien, Oma und Opa aus Bochum sowie zahlreiche Promiente aus Funk und Fernsehen, alle kommen Sie zum feiern uns erholen. Doch die Insel leidet ein bisschen unter dem Ruf, ein teures Nobelrevier zu sein. Die Porscheparade in Kampen, die astronomischen Preise der Discos, der Rummel im Herzen Westerland sind nicht jedermanns Urlaubstraum. Den Ton geben aber dennoch die Familien an. Die Masse von jährlich 250 000 Urlaubern suchen und finden hier erholsame Tage. Auf der 100 Quadratkilometer großen Insel ist für jeden Platz für den großen und den kleinen Geldbeutel.

Was will man viel schreiben, fahren Sie hin, und schauen Sie sich die Insel an, wenn Sie noch nicht dort waren – eine Reise ist die Insel aller Inseln in jedem Fall wert und der der schon mal dort war fährt sowieso wieder hin.

Sylt von A bis Z

HafenAusflugsschiffe
Der Hafen von Hörnum ist Ausgangspunkt für Schiffsfahrten zu den benachbarten Inseln Amrum und Föhr sowie zu den Halligen und Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland.

Autozüge
Seit 1950 kann man die Insel direkt mit dem Auto ansteuern: In Niebüll werden die Fahrzeuge auf Autozüge verladen und über den Hindenburgdamm nach Westerland transportiert. Ein Gros der Gäste nutzt diese bequeme Möglichkeit der An- und Abreise. Heute passieren pro Jahr etwa eine Million Fahrzeuge den Damm in beide Richtungen.

Biikebrennen
Alljährlich am 21. Februar feiern die Sylter ihr Nationalfest, das sogenannte Biikebrennen. Dann leuchten in den Inselorten weithin lodernde Holzstapel, zu denen die Menschen in Fackelzügen marschieren. Einst sollten die zehrenden Flammen die Götter milde stimmen. Später symbolisierten die Biiken die Vertreibung des Winters und verabschiedeten die Sylter Seefahrer. Heute sollen die Feuer das Gefühl der Zusammengehörigkeit betonen.

Camping
Auf Sylt gibt es sieben öffentliche Campingplätze, und zwar in Westerland, Rantum, Hörnum, Wenningstedt, Kampen, Tinnum und Morsum. Zusammen verfügen diese Campingplätze über rund 1700 Stellplätze für Zelte und Wohnwagen.

Denghoog
Begehbare Sylter Grabstätte nahe des Wenningstedter Dorfteichs. Die Grabkammer ist etwa 5000 Jahre alt und wurde aus mächtigen Findlingen gebaut. Der Denghoog wird heute von der Söl’ring Foriining (Sylter Verein) betreut und kann besichtigt werden.

StrandkorbEllenbogen
Die nördliche Spitze der Insel Sylt, geprägt von einem weitläufigen, urwüchsigen Dünengebiet. Nördlicher geht’s nicht: Wer am Ellenbogen steht, darf sich stolz als nördlichster Mensch Deutschlands bezeichnen.

Fähre
Zwischen List und der dänischen Nachbarinsel Röm pendeln moderne Autofähren, die im Jahr nahezu eine Million Passagiere und 100.000 Fahrzeuge übersetzen. Die Fährlinie wurde 1963 eröffnet.

FKK
Zu Beginn dieses Jahrhunderts verstieß schon die Entblößung der Waden gegen ein Tabu - sittsam hochgeschlossen stiegen die Sommerfrischler in die Fluten, und auch beim Sonnenbad am Strand trugen die Damen wallende Röcke und die Herren akkurate Anzüge. Doch die Freizügigkeit brach sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte ihre Bahn. 1954 war es dann, als am ersten offiziellen Westerländer FKK-Strand auch die letzten Hüllen fielen. Mittlerweile tragen mehrere FKK-Strände entlang der Sylter Westküste dem Trend zum Nacktsein Rechnung - etwa jeder zweite Gast spielt heutzutage im Urlaub zumindest einmal Adam oder Eva.

Flughafen
Der Sylter Flughafen liegt in zentraler Insellage. Von der Fläche her zählt er zu den großen Flughäfen Deutschlands. Zahlreiche Linienflüge verbinden Sylt im Sommer mit den deutschen Metropolen.

Hindenburgdamm
Seit dem Jahre 1927 verbindet der rund elf Kilometer lange Hindenburgdamm die Insel mit dem Festland. Benannt wurde er nach dem damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, der auch als Ehrengast an der ersten Zugfahrt teilnahm.

Hörnum-Odde
Südlicher Zipfel der Insel Sylt, beliebtes Gebiet für Spaziergänger. Die Hörnum-Odde ist bei Sturmfluten von Landabbrüchen besonders betroffen und wurde im Laufe der Zeit deutlich dezimiert.

Jugendherbergen
Gibt es auf Sylt in List und Hörnum. Zusammen verfügen beide über mehr als 500 Betten.

Küstenschutz
Mit vielen Methoden versuchte man, das Meer zu bändigen. Als bis dato wirksamste hat sich dabei die Sandvorspülung herauskristallisiert: Alljährlich wird Sand vom Meeresboden an den Strand gepumpt, um die Küste mit diesem Sandpolster vor Sturmfluten zu schützen. Doch diese Sandvorspülungen sind nicht nur von begrenzter Haltbarkeit, sondern auch ein recht kostspieliges Unterfangen: Seit der ersten Sandvorspülung im Jahr 1972 wurden bis heute rund 100 Millionen Euro in den Sand gesetzt.

LeuchtturmLeuchttürme
Diese markanten Wegweiser für die Schifffahrt stehen auf Sylt in Hörnum, Kampen und List. Der Leuchtturm in Hörnum kann nicht nur besichtigt werden, auch Trauungen in luftiger Höhe sind möglich.

Moin
Mit diesem Wort begrüßt man sich auf Sylt unabhängig von der Uhrzeit. Der Begriff leitet sich nicht - wie viele Urlauber fälschlicherweise annehmen - von „Guten Morgen“ ab, sondern von dem alten Seefahrergruß „Mojen Wind“ („Guten Wind“).

Radfahren
Zwar gibt es auf Sylt keine Steigungen und Gefälle, doch dafür bläst der Wind den Radfahrern manchmal kräftig ins Gesicht. Auf der Insel gibt es ein gut ausgebautes Radwegenetz, das etwa 200 Kilometer Länge umfasst. Ein Teil der Radwege folgt der alten Trasse der Inselbahn.

Ringreiten
Ein altes Sylter Brauchtum, das den Zuschauer an mittelalterliche Reiterspiele erinnert. Aufgabe der Ringreiter ist es, aus dem Galopp heraus einen winzigen Ring mit der Lanze aufzuspießen. Acht Vereine - fünf Männer- und drei Frauenriegen - messen sich im Sommer bei den Sylter Ringreiterturnieren.

Söl’ring
Die Sylter Sprache hat mehrere Väter: Im Laufe von tausend Jahren vermengten sich altfriesisch, dänisch, englisch und holländisch. Durch den Einzug des Hoch- und Plattdeutschen wurde das Söl’ring in den vergangenen Jahrzehnten jedoch zunehmend verdrängt. In einigen Sylter Kindergärten und Grundschulen werden die Jüngsten heute an die Heimatsprache herangeführt.

Strandkörbe
Unentbehrliches Utensil für sonnenhungrige Sylt-Urlauber. Etwa 6.700 Körbe werden im Sommer von den Kurverwaltungen an den Sylter Stränden aufgestellt, knapp die Hälfte davon in Westerland.

Strandsaunen
Von Hörnum bis List, von Herbst bis Frühjahr laden mehrere Strandsaunen zu einem Saunagang in ganz besonderem Ambiente ein. Von den verträumt inmitten der Dünen gelegenen Strandsaunen sprintet man nach dem Saunagang etwa hundert Meter zum überdimensionalen Tauchbecken namens Nordsee

PromenadeSylt (Klima)
Das Sylter Klima wird überwiegend durch aus westlichen Richtungen herangeführte atlantische Luftmassen geprägt, die einen im Vergleich zum Festland mäßig warmen Sommer und einen relativ milden Winter mit sich bringen. Die Windgeschwindigkeit bewegt sich ein bis zwei Stärken höher als im Binnenland. Die Sonne scheint auf Sylt im Jahr etwa 1750 Stunden. Die Luft ist deutlich weniger belastet als auf dem Festland und besonders jodhaltig. Temperatur, Wind und Strahlung sorgen für ein gesundes Reizklima. Die Luftqualität wird in Westerland von einer Außenstelle des Umweltbundesamtes überwacht.

Uwe-Düne Mit 52 Metern die höchste Erhebung der Insel. Von der Plattform bietet sich ein weiter Blick über Sylt. Die Kampener Mammutdüne wurde nach dem Freiheitskämpfer Uwe Jens Lornsen, einem bedeutenden Sohn der Insel, benannt.

Wasserqualität
Dem Meer rund um Sylt wird regelmäßig eine sehr gute Badewasserqualität bescheinigt. Bereits seit 1971 werden in jedem Sommer an zehn verschiedenen Stellen an der West- und Ostseite der Insel kontinuierlich Wasserproben entnommen.

Zugvögel
Sylt ist ein Paradies für Ornithologen. Alljährlich machen Millionen von Zugvögeln Rast im Wattenmeer. Einzelne Schwärme nehmen dabei eine Dichte von bis zu 100.000 Individuen an! Besonders das Naturschutzgebiet Rantum-Becken ist für die Vogelwelt ein beliebter Rast- und Brutplatz. Führungen entlang des Rantum-Beckens vermitteln dem interessierten Besucher interessante Einblicke.

Mit freundlicher Unterstützung der Sylt Marketing GmbH
http://www.sylt.de