Die deutschen Inseln

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Moin, moin

Nordstrandsagt man zur Begrüßung hier, im Seeheilbad Nordstrand, Gastfreundschaft wird auf diesem Flecken Erde großgeschrieben. Nordstrand, das grüne Herz des Wattenmeeres, liegt inmitten der einzigartigen Welt der Halligen, im Wattenmeer. Umgeben von einem immergrünen Nordseedeich, ist Nordstrand mit dem Festland verbunden und somit jederzeit erreichbar.

Nordstrand ist zu jeder Jahreszeit ein Naturerlebnis, gerade im Winter, wenn eine frische Brise über die Deiche weht, das Watt gefroren ist, der Schnee eine weiße Landschaft bringt und lodernde Flammen beim Biikebrennen an der Küste leuchten, dann ist es drinnen besonders gemütlich, beim Klönen und Spielen, bei Pharisäer und Teepunsch.

Nordstrand ist wohltuend ruhig und beruhigend, alle Hektik bleibt am Festland zurück.

Die klare Nordseeluft und das besondere Meeresreizklima steigern die körperlichen Abwehrkräfte,
der Kreislauf kommt in Schwung und die Haut wird gut durchblutet. Diese Faktoren bilden die natürlichen Voraussetzungen für einen guten Kurerfolg und werden durch abgestimmte Kurmittel und Behandlungsformen ergänzt.
Kuren auf Nordstrand werden das ganze Jahr über gefördert. Das Kurzentrum liegt direkt hinter der Außendeichlinie im Ortsteil Norderhafen und verfügt über sämtliche medizinische Abteilungen unter einem Dach, sowie dem Schwimmbad mit Warmwassersprudelbad (34°C), Kaltbad und Sauna. Die wichtigsten Kurmittel sind das Meerwasser, Schlickanwendungen, Inhalationen und Massagen.

Veranstaltungen
Jedes Jahr lockt Nordstrand mit zahlreichen Events. Ob Osterfeuer, Inlinemarathon, Nordfriesische Lammtage, Halligfahrten, Kutschfahrten, Shanty-Chor Abend und vieles mehr... Kinderprogramm: Puppentheater, Kinderwattexkursionen, Seetier- und Krabbenfang, Basteln... Nordstrand bietet seinen Gästen ein buntes Programm.

Besonders hervorzuheben ist der VESTAS - Skating- Marathon

NordstrandSkaten am Meer: Die Marathonstrecke führt durch das Naturschutzgebiet Beltringharder Koog, seeseitig liegt der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Die Streckenführung ist von einmaliger, doch nordseetypischer, Schönheit und mit sehr interessantem natur- und siedlungsgeschichtlichem Bezug. Charakteristisch ist im Übrigen der wechselhafte Verlauf und die besondere Abhängigkeit von klimatischen Bedingungen. Im "Vestas - Marathon" ist die klassische Distanz 42,195 km ausgeschrieben und das "C.J. Schmidt - Family - Skating" richtet sich mit knapp 20 km an sportlich weniger amibitionierte Feriengäste und Einheimische. Der Vestas-Marathon beginnt und endet am Kurzentrum Nordstrand, führt am Seedeich Beltringharder Koog nach Norden, durch das amphibische Naturschutzgebiet Beltringharder Koog, vorbei am Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und durch besonders markante Köge Nordfrieslands mit rassigen Kurven hier und schnurgeraden Straßen dort.

Ein bisschen Nordstrand - Geschichte

Nordfriesische Inseln vor der Sturmflut bis 16. Januar 1362
Die große Manndränke 1362 überflutete und vernichtete große Teile dieser Landschaft. 50 000 Menschen ertranken in den Frieslanden. Der größte Teil der Edomsharde mit dem sagenumwobenen Rungholt wurde in dieser grausigen Flut vernichtet. Übrig blieben Altnordstrand und die nördlichen Geestinseln. Trotz anstrengender und aufopfernder Arbeiten an den Deichen gelangen dem blanken Hans immer wieder Einbrüche in diese Landschaft. Es waren die Dörfer Iiigrov, Brunock und Stintebüll, die immer wieder vom Meer bedroht wurden. Nach Fertigstellung des Werkes von Illgrov, so nannte man den neuen Deich, fühlte man sich ganz sicher hinter der neuen Wehr, und der Deichgraf soll auf dem neuen Deich laut ausgerufen haben: »Nun Trotz blanke Hans!«

Alt-Nordstrand in der Zeit von 1362 bis 1634
NordstrandJedoch am 11. 10. 1634 vernichtete eine gewaltige Sturmflut den ganzen Strand. 21 Kirchdörfer wurden vernichtet. Es blieben nur kleine Teile, z. B. die Kirche von Odenbüll. Auch kleine Teile der Pellworm-Harde blieben erhalten, sowie die Turmruine bei der Alten Kirche. In der Flut von 1634 sind 6123 Menschen umgekommen. Die verbliebenen Einwohner fristeten ihr Dasein auf mit Torf und Erde aufgeworfenen Hügeln, »Warften« genannt. 20 Jahre lang lebten die Strandiger als Halligbauern, waren aber in ihrer Bedrängnis und Armut nicht fähig, ihr Land wieder zu bedeichen. Auch alle Aufforderungen des Herzogs halfen nichts.
In dem Oktroi (Vertrag mit den Holländern) von Mecheln vom 8. Juli 1652 wurde 4 Holländern, den späteren Hauptparzitipanten, das Land zur Neubedeichung vom Herzog mit allen Rechten freigegeben. In diesem Vertrag kam das alte harte Deichgesetz der Strandiger: »Wer nich will dieken, de mutt wieken« voll zum Tragen. Die Einwohner waren enteignet und entrechtet. Viele verließen aus Gram ihre Heimat.

Mit freundlicher Unterstützung der Kurverwaltung Nordstrand
http://www.amt-nordstrand.de