Norderney – Genuss pur!
Ein herrlicher Tag am Strand geht zu Ende – und was gibt es da Schöneres,
als diesen Traumtag mit einem köstlichen Abendessen in einem der gemütlichen
Restaurants ausklingen zu lassen – ob in einem stilvollen Lokal bei einem
3-Gänge-Menü oder bei einem Candle-Light-Dinner direkt am Strand –
das Meeresrauschen inklusive. Aber nicht nur kulinarisch können Sie hier auf Ihre Kosten kommen – auch die Shopping-Meile im Herzen der
Stadt lässt keine Wünsche offen.
Norderney ist ein kleines Einkaufsparadies. Hier finden Sie fast alles. Stöbern
Sie in einer der zahlreichen, gemütlichen Geschenkboutiquen, in einem der
Tee- und Buchläden oder testen Sie die große Auswahl an Bekleidungsgeschäften.
Norderney - Natur pur
Sie suchen einen Ort, an dem Sie sich – umgeben von endlos erscheinenden
Stränden, kristallklarem Wasser und Dünen, so weit das Auge reicht
– entspannen können?! Sie suchen einen Ort, an dem Sie und Ihre Familie
Natur in all Ihrer Vielfalt und Ursprünglichkeit entdecken und erleben
können?!
Wer auch im Hochsommer den Strand für sich (fast) ganz alleine haben möchte,
ist am Ostende der Insel hervorragend aufgehoben. Hier ist Sandkorn für
Sandkorn - Natur pur. Nur das Rauschen des Meeres und das Geschrei der Möwen
erreichen hier das Gehör des Ruhesuchenden. Für Sie sollte es doch
ein bisschen lebhafter zugehen?! Kein Problem: West-, Nord- und Ostbad
sind Strände mit entsprechender touristischer Infrastruktur. Hier finden
Sie bewachte Badefelder, Strandkorbvermietungen, öffentliche WCs und natürlich
auch Einrichtungen für den kleinen Hunger zwischendurch.
Die Hasen auf Norderney
Wie kamen die Hasen nach Norderney? Die Frage ist relativ einfach beantwortet:
"Auf dem Rücken der Rehe". Übrigens ergab die Zählung
im April 2005 die stolze Zahl von 31.026 Kaninchen, von denen die meisten allerdings
als Tageskaninchen auf Norderney waren, die am Abend bei Ebbe auf dem Rücken
der Rehe die Insel wieder verließen. Nun denken Sie bestimmt, die Ostfriesen
können mir ja viel erzählen. Recht haben Sie - hier nun die (vermutlich)
wahre Geschichte:
Damit die Landesherren auch auf Norderney ihren Jagdgelüsten nachgehen
konnten, wurden etwa im Jahre 1620 die ersten Kaninchen einfach ausgesetzt.
Diese vermehrten sich nach Kaninchenart und so konnten die Landesherren nach
Lust und Laune drauflos jagen.
Auf Norderney gibt´s viel zu seh´n,
hier nur ein kleiner Auszug von dem was es alles zu seh´n gibt
Das Wrack
Bei dem Bergungsversuch buddelte sich der zur Hilfe gekommene Muschelsauger
ebenfalls fest. Während der Heringslogger allerdings im darauffolgenden
Frühjahr von ein paar Schleppern befreit wurde, blieb der Muschelsauger
fest im Sand stecken - und da liegt er heute noch; am äußersten Inselosten.
Die Mühle
Sie wurde von Ihbe Lammers Hellmers 1862 errichtet. Er gab ihr den Namen "Selden
Rüst", was "selten Ruhe" bedeutet. 1895 wurde die Mühle
von der Familie Fleetjer erworben. Vom Typ ein Galerieholländer, war sie
mit einem Weizen-, Roggen- und Pelde (Graupen-) gang ausgestattet. Bei gutem
Wind der Stärke 5-6, aus östlicher oder südlicher Richtung kommend,
konnten etwa 5 t Getreide am Tag verarbeitet werden. Das letzte Korn wurde in
der Mühle 1962 gemahlen.
Kurhaus – Conversationshaus
Der Bau begann im Jahre 1799 des ersten hölzernen, strohgedeckten Kurhauses
(Conversationshaus) mit kleinem Kursaal und einer Billardstube. Später
1822 dann die Entstehung eines massiven Kurhauses. Im Kurhaus befinden sich
Lese-, Fernseh- und Computerräume mit Internetzugang, die mit der NorderneyCard
kostenlos genutzt werden können. Des Weiteren steht das historische Gebäude
für Veranstaltungen besonderer Art als auch für Tagungen zur Verfügung.
Das Kapitel Sport, kann man in einem Satz abhandeln
Man kann: Golfen und Minnigolfen, Reiten, Surfen und Kiten, Radfahren, Strandsegeln,
Bosseln, es finden jährlich Beachvolleyball- und Beachsoccer- Turniere
statt, Wandern und Wattwandern, Schwimmen und Angeln und Kajak fahren. Sie sehen
alles ist möglich.
Ergänzend: Was ist Bosseln?
Hierzu ist nicht nur Kraft, sondern vor allem Geschicklichkeit erforderlich,
damit der Kloot beim Wurf aus der Hand nicht von der Straße gerät,
sondern lange und weit auf der Fahrbahn ausrollt. Die Kugel ist bis zu 12 cm
groß und bis zu 1.100 g schwer. Sie besteht aus Pockholz (Guyak-Holz)
und ist mit Blei gefüllt. Daneben werden auch Kugeln aus Hartgummi verwendet.
In den Wintermonaten gehört die Straße vom Kiefernwäldchen
zum Ostbadestrand "Weiße Düne" den Norderneyer Bosslern.
Sonnabends am frühen Nachmittag beginnend, tragen die Gruppen der Klootschießervereinigung
(Kloot = Kugel) ihre Meisterschaften aus. Die Werfer werden von den "Mäklern"
begleitet, die die Würfe ihrer Mannschaft mit Anerkennung oder Spott kommentieren.
Frauen sind vom Bosseln selbstverständlich nicht ausgenommen - im Gegenteil
auch sie bilden eigene Mannschaften - aber nicht am Samstag, denn da gehört
die Straße den Männern.
Mit freundlicher Unterstützung des Staatsbad Norderney GmbH
http://www.norderney.de |